Historie 

Kurzer Überblick

Die heutige Richtermühle hat ihren Namen dem Erblehnrichter und Landschöppen Johann Christlieb Thiermann zu verdanken, der 1794 auf dem Grund und Boden seines Erblehen­s eine Mahlmühle bauen ließ.  Die Mühle war allerdings nur ein Teil des Wirtschaftsbetriebes des Saupsdorfer Erblehngerichts.  Zu ihm gehörten neben der Landwirtschaft noch der dabei befindliche Gasthof, die Bierbrauerei, das 1830 eingerichtete Kalkbergwerk mit dem Kalkofen und die ebenfalls seit etwa 1830 be­triebene Ziegelei.  Nach viel Auf und Ab in den Jahren davor wurde von 1911 – 1926 neben der Mahlmühle eine Bäckerei und auch weiterhin die kleine Gastwirtschaft betrieben.   

Das Bild zeigt die frühere Richtermühle mit einem offenen Wasserlauf über die Straße,  der zum Antrieb des Wasserrades diente. Das Wasser kam aus einen Teich oberhalb der Richtermühle, welcher aus Thomasdorf zufloss. In den Nachkriegsjahren des 2. Weltkrieges wurde der Wasserlauf durch einen Lastkraftwagen beschädigt und dann nicht mehr aufgebaut.  Das Wasserrad soll eines der größten in der Region gewesen sein.

In der Bäckerei wurden nach Beendigung des 2.Weltkrieges täglich 300-400 Brote gebacken. Der Bäckereibetrieb wurde 1956 endgültig eingestellt.  Ab diesem Zeitpunkt etwa wird die Richtermühle als Wohnhaus mit Ferienwohnungen und ab 2017, also nach etwa einhundert Jahren Pause, wieder zusätzlich als kleine Gaststätte geführt.

Hier geht es zur detaillierten Schilderung der Geschichte der Richtermühle.